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Forschung im Dialog - Kooperationen

 Zum Thema „How to Protect European Values – Assessing European Responses to Recent Reforms in Poland” veranstaltete das Institut am 14. März 2016 in Kooperation mit dem Berliner Büro der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ein Max-Planck-Forum, das die Debatte um den Schutz von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie im europäischen Verfassungsraum aufnahm. Im Zentrum der Diskussion, die vom „Verfassungsblog“ live gestreamt wurde, stand das kurz zuvor veröffentlichte Gutachten der Europäischen Kommission für Demokratie und Recht (Venedig-Kommission) zur Lage der Rechtsstaatlichkeit in Polen. Mit Professor Armin von Bogdandy diskutierten der Vizepräsident der Venedig-Kommission, der österreichische Verfassungsrichter Christoph Grabenwarter, der polnische Menschenrechtsbeauftragte Adam Bodnar und Renáta Uitz, Professorin für vergleichendes Verfassungsrecht an der Central European University in Budapest; es moderierte Alexandra Kemmerer.

 
Am 18. Juli 2017 veranstaltete das Berliner Büro des Instituts in Kooperation mit dem von der Freien Universität Berlin und der Hebrew University Jerusalem getragenen Graduiertenkolleg „Human Rights Under Pressure“ (HR-UP) in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften die von Helmut Aust moderierte Podiumsdiskussion „Human Rights Law in Times of Crisis“, bei der die Völkerrechtler Tomer Broude und Anne Peters mit dem Historiker Arnd Bauerkämper über gegenwärtige Bedrohungen des internationalen Menschenrechtsschutzes diskutierten. Die Veranstaltung, die auch Möglichkeiten zur Begegnung der Fellows des Graduiertenkollegs mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Berliner Umfeld des Instituts bot, wurde live über die Website des „Verfassungsblog“ übertragen und aufgezeichnet.
 
Bereits zweimal wurde in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften unter Vorsitz von Professorin Anne Peters und Dr. Michael Koch, dem Völkerrechtsberater der Bundesregierung und Leiter der Rechtsabteilung im Auswärtigen Amt, ein gemeinsamer „Workshop des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht und des Auswärtigen Amts“ veranstaltet, mit dem im vertraulichen Austausch (Chatham House Rule) über aktuelle Probleme der Praxis ein kontinuierlicher Gesprächszusammenhang an der Schnittstelle von Völkerrechtswissenschaft und -praxis eröffnet werden konnte.
Themen waren bisher „Internationale Ordnung in der gegenwärtigen internationalen Politik“ (2016) und „Cyber-Angriffe unterhalb der Schwelle des bewaffneten Angriffs: Rechtsrahmen und Reaktionsmöglichkeiten“ (2017). Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts und Angehörigen des Auswärtigen Amtes nahmen an den Gesprächen bisher externe Expertinnen und Experten sowie Beamtinnen und Beamte des Bundesministeriums des Inneren und des Bundesministeriums der Verteidigung teil.

In der Reihe „Berliner Korrespondenzen“, einer von Alexander von Humboldts Kosmos-Vorlesungen inspirierten Matinée-Serie der Humboldt-Universität zu Berlin, des Auswärtigen Amtes und des Maxim-Gorki-Theaters, diskutierte Anne Peters am 2. Juli 2017 im Gorki Theater mit dem Politikwissenschaftler Rogers Brubaker zum Thema „Fake News, Fakten, Fiktionen – Wie können wir globale Öffentlichkeiten ordnen?“.

Foto: Arne Sattler

Foto: Arne Sattler

Foto: Arne Sattler

Foto: Roland Klein

Foto: Ute Langkafel