1. Anspruch und Zielsetzung der MPEPIL
Das Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht erstellt derzeit unter Leitung von Prof. Rüdiger Wolfrum die Max Planck Encyclopedia of Public International Law (MPEPIL).
Die Enzyklopädie stellt ein nach Art und Umfang einzigartiges Referenzwerk dar. Ihr Anspruch ist es, alle Hauptbereiche des Völkerrechts abzudecken:
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Air law and law of outer space
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Diplomacy and consular relations
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Foreign relations
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History of international law
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Human rights
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Individuals and non-State actors
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Immunities
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International co-operation
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International courts and tribunals
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International criminal law
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International economic law and relations
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International environmental law
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International jurisprudence: Specific cases and decisions
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International law: Overview articles
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International organizations: General aspects
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International procedural law
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International responsibility
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Law of the sea
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Procedural law in international organizations
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Regional organizations, institutions and developments
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Settlement of disputes
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Sources, foundations and principles of international law
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Specific armed conflicts
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Specific geographic issues
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Specific treaties and instruments
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Statehood, jurisdiction of States, organs of States
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Subjects of international law
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Territory
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Theories of international law
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Universal international organizations and institutions
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Use of force, war, peace and neutrality.
2. Entstehung
Das Großprojekt MPEPIL ist ein von der Max-Planck Gesellschaft finanziertes Drittmittelprojekt und knüpft an die Encyclopedia of Public International Law (EPIL) an, welche in den Jahren 1992–2001 von Prof. Dr. Rudolf Bernhardt herausgegeben wurde. Jedoch handelt es sich bei MPEPIL nicht um eine Neuauflage, sondern um ein neues Werk. Angesichts der enormen völkerrechtlichen Entwicklungen der letzten zwei Jahrzehnte wurde die Enzyklopädie insgesamt erheblich erweitert und die weit überwiegende Zahl der Beiträge der früheren Enzyklopädie völlig neu geschrieben; lediglich acht Beiträge wurden wortgleich aus der Bernhardt-Ausgabe übernommen.
| 1. MPEPIL–Stichwörter insgesamt | 1.728 |
| 2. EPIL (1. Auflage)– Stichwörter insgesamt | 1.320 |
| 3. MPEPIL–Stichwörter, die neu eingeführt wurden | 759 |
| 4. EPIL (1. Auflage)–Stichwörter, die aufgegeben wurden | 351 |
3. Autoren
Der internationale Geltungsanspruch der MPEPIL wurde bereits bei der Auswahl der Autoren berücksichtigt durch die Einbeziehung hochqualifizierter Wissenschaftler und Praktiker aus allen Erdteilen und Rechtstraditionen. Eine allzu eurozentrische Ausrichtung sollte hierbei bewusst vermieden werden. Insgesamt konnten bisher 833 Autoren aus 80 Ländern gewonnen werden. 33% der Autoren stammen aus nicht-europäischen Ländern.
| Ägypten | Irland | Peru |
| Algerien | Island | Philippinen |
| Argentinien | Israel | Polen |
| Äthiopien | Italien | Portugal |
| Australien | Jamaika | Rumänien |
| Bangladesch | Japan | Russland |
| Belgien | Jordanien | Schweden |
| Benin | Kanada | Schweiz |
| Brasilien | Kasachstan | Sierra Leone |
| Bulgarien | Kenia | Singapur |
| Chile | Kolumbien | Slowakei |
| China | Kroatien | Slowenien |
| Costa Rica | Lettland | Spanien |
| Dänemark | Libanon | St Kitts and Nevis |
| Deutschland | Luxemburg | Süd Afrika |
| Elfenbeinküste | Malawi | Süd Korea |
| Estland | Marokko | Tansania |
| Finnland | Mexiko | Tschechische Republik |
| Frankreich | Namibia | Tunesien |
| Georgien | Nepal | Uganda |
| Ghana | Neuseeland | Ukraine |
| Griechenland | Niederlande | Ungarn |
| Großbritannien | Nigeria | USA |
| Guatemala | Norwegen | Venezuela |
| Hongkong | Österreich | Vietnam |
| Indien | Pakistan | Zypern |
| Iran | Palästina |
Kein Veröffentlichungsprojekt auf dem Gebiet des Völkerrechts hat bisher so viele Experten aus Wissenschaft und Praxis zusammengeführt wie die Max Planck Encyclopedia. Zahlreiche renommierte Völkerrechtler aus Forschung und Praxis konnten für das Projekt gewonnen werden; darunter beispielsweise Georges Abi-Saab, Mohamed Bennouna, Thomas Bürgenthal, James Crawford, Pierre-Marie Dupuy, Christopher Greenwood, Benedict Kingsbury, Abdul Koroma, Ruth Lapidoth, Hisashi Owada, Alain Pellet, Shabtai Rosenne, William A. Schabas, Bernardo Sepúlveda, Bruno Simma, Anne-Marie Slaughter, Peter Tomka, Sir Arthur Watts, Joseph Weiler, Vladlen Vereshchetin. Jedoch ist es ein besonderes Anliegen des Herausgebers, auch den völkerrechtlichen Nachwuchs zu Wort kommen zu lassen. Viele junge Wissenschaftler, nicht zuletzt aus den Max-Planck-Instituten, gewährleisten durch ihren Beitrag die Anbindung an die aktuellste Forschung.
4. Qualitätskontrolle
Die Beiträge zur MPEPIL haben Hybridcharakter: Einerseits müssen sie ihr Thema in kompakter Form erschöpfend und sachlich behandeln, um dem Referenzzweck einer Enzyklopädie gerecht zu werden. Andererseits ist jeder Autor zu einer separaten wissenschaftlichen Stellungnahme aufgefordert, die den Inhalt des Beitrags wertend in Perspektive setzt.
Die Qualitätskontrolle liegt beim Herausgeber und dem Fachbeirat; diesem gehören an: Armin von Bogdandy, Edith Brown Weiss, Jean-Pierre Cot, Yoram Dinstein, Thomas M. Franck (2009 verstorben), Jochen Abr. Frowein, Meinhard Hilf, Rahmatullah Khan, Martti Koskenniemi, Thomas Läufer, Thomas A. Mensah, Hanspeter Neuhold, Francisco Orrego Vicuña, W. Michael Reisman, Bruno Simma, Daniel Thürer, Christian Tomuschat, Tullio Treves und Sir Michael Wood. Der Fachbeirat ist seit 2005 regelmäßig zusammengetreten. Jeder Beitrag wird vom Herausgeber und mindestens zwei Mitgliedern des Fachbeirats intensiv geprüft, bevor über seine Aufnahme entschieden wird. Mehr als 70% der Artikel müssen nach der internen und externen Prüfung zumindest einmal mit Verbesserungsvorschlägen an die Autoren zurückgeschickt werden. Mehr als 10% der Beiträge müssen sogar mehrfach überarbeitet werden. Während des gesamten Verfahrens stehen Herausgeber und Fachbeirat in intensivem Kontakt mit den Autoren. Dieser fruchtbare Dialog hat in vielen Fällen die Enzyklopädie außerordentlich bereichert.
Im Gegensatz zur Erstauflage wird die formelle Überarbeitung diesmal nicht vom Verlag, sondern durch qualifizierte Nachwuchswissenschaftler und Studentische Hilfskräfte am Max-Planck Institut erledigt. Neben der Vereinheitlichung der formellen Gestaltung der enzyklopädischen Einträge leisten die Mitarbeiter wesentliche Arbeit bei der Quellenverifikation. Die Bibliothek und die Archive des MPI sind dabei unerlässliche Hilfsmittel. Seit 2008 ist die Hälfte der Mitarbeiter von Prof. Wolfrum in das Projekt eingebunden. In den Jahren 2008 und 2009 waren teilweise bis zu 40 Mitarbeiter des Instituts auf verschiedenen Ebenen in das Projekt involviert.
5. Aktualität
Die wachsende, sich ständig entwickelnde Materie des Völkerrechts stellt Fachbeirat und Herausgeber eines solchen Werkes vor große Herausforderungen. Der Anspruch an Gegenwartsrelevanz, dem sich dieses Projekt verschrieben hat, erfordert die Bereitschaft zu ständiger Aktualisierung, Berücksichtigung veränderter Verhältnisse und Anpassung an die Anforderungen des Leserkreises. Ziel ist es, die diversen und zunehmend fragmentierten Bereiche des Völkerrechts vollständig abzudecken und dabei zugleich auf neueste Entwicklungen zu reagieren; so wurden in letzter Zeit beispielsweise Stichworte zu Abchasien und Süd-Ossetien aufgenommen sowie Einträge zu jüngsten Entscheidungen des IGH (Costa Rica v Nicaragua vom Juli 2009) oder der Abyei-Arbitration vor einem PCA-Tribunal.
Um die dauerhafte Aktualität der Enzyklopädie zu gewährleisten, wurden die Autoren vertraglich verpflichtet, ihre Beiträge in den ersten drei Jahren nach der Veröffentlichung auf dem neuesten Stand zu halten. Die erste Phase der Aktualisierung von MPEPIL Beiträgen wurde im Oktober 2009 eingeleitet. Die Redaktion dokumentiert völkerrechtliche Entwicklungen, die eine Überprüfung des Inhalts erforderlich machen könnten und weist die Autoren gezielt darauf hin. Jeder überarbeitete Artikel wird vom Herausgeber erneut geprüft, so dass eine nachhaltige Qualitätskontrolle gewährleistet ist.
6. Innovation
Eine besondere Herausforderung liegt in der Veröffentlichung der Enzyklopädie als Online-Datenbank. Dem Leser soll die Möglichkeit müheloser themenübergreifender Recherche geboten werden. Querverweise zwischen den Beiträgen und das innovative Angebot einer themengebundenen Recherche sollen den schnellen Einstieg in komplexe Sachverhalte ebenso ermöglichen wie das rasche Erfassen struktureller Zusammenhänge. Dazu bedarf es einer sorgfältigen Vernetzung und Abstimmung der Beiträge.
Das Recherchemodul des Oxford Law Citator und die Verlinkung der MPEPIL mit weiteren OUP-Fachdatenbanken ermöglichen dem Leser den raschen Zugriff auf themenverwandtes bibliographisches Material und juristische Dokumente, vielfach als Volltext.
7. Wirkungsgrad
Als Online-Medium ist die Max Planck Encyclopedia weltweit verfügbar geworden. Auch wenn nach dem Erfolg der ersten EPIL-Auflage mit einigem Interesse gerechnet werden durfte, übersteigt doch die Resonanz auf die MPEPIL erheblich die Erwartungen. Mittlerweile hat dieses Max-Planck-Projekt einen außerordentlichen globalen Wirkungs- und Bekanntheitsgrad erzielt. Vor allem Universitäten, aber auch internationale Organisationen (unter anderem die Vereinten Nationen, ILO, IAEA), internationale Spruchkörper (zB: IGH, EGMR, IStGH, ITLOS), staatliche Behörden und global tätige Kanzleien zeigen Interesse an der Enzyklopädie.
Erste Beurteilungen der Enzyklopädie sind äußerst positiv ausgefallen. In Fachkreisen wird begrüßt, dass mit dem Erscheinen der Enzyklopädie eine Lücke der völkerrechtlichen Forschung geschlossen wird:
Seattle University Law Library: “Whether you need to understand an international legal concept or theory or have a specific question about the importance of a particular case or the context of an event, the [Max Planck] Encyclopedia of Public International Law online will prove to be an invaluable first stop for your international law research.”
American Reference Books Annual: “This monumental resource will be useful for scholarly researchers and practitioners in the area of public and international law. Academic libraries and corporate law libraries should consider adding it to the digital collections.”
Trends in Law Library Management: "The final component for public international law research is commentary. This component is the hardest to acquire electronically. Westlaw, LexisNexis, and HeinOnline offer databases of law review articles, but serious researchers will also demand treatises-classics of international law, and current monographs. The key building block here is the newly-available database, Max Planck Encyclopedia of Public International Law, from Oxford University Press. No PIL collection could attain respectability without this work."
8. Derzeitiger Stand
Die Max Planck Encyclopedia of Public International Law wird – vorbehaltlich aktueller Entwicklungen, die die Aufnahme weiterer Themen erforderlich machen – 1.728 Stichwörter beinhalten. Dies bedeutet gegenüber der ersten Auflage der EPIL eine Erweiterung um mehr als 400 Einträge.
Im August 2008 wurde die Enzyklopädie unter der URL www.mpepil.com freigeschaltet. Sie wird nun regelmäßig durch vierteljährliche Updates erweitert. Ende Januar 2010 waren bereits über 1.100 Artikel elektronisch veröffentlicht.
Nach Abschluss der elektronischen Veröffentlichung aller MPEPIL-Beiträge wird Oxford University Press eine Druckfassung herausgeben. In enger Absprache mit dem Verlag beginnen bereits die Vorbereitungen zur Erstellung der Druckfassung.
9. Zusammenfassung
Die Enzyklopädie stellt ein gegenwärtig einzigartiges Restatement des Völkerrechts dar. Experten unterschiedlichsten wissenschaftlichen und geographischen Hintergrunds haben ihre Perspektiven in dieses globale Kooperationsvorhaben eingebracht. Im Rahmen des Review-Verfahrens entstand ein intensiver und fruchtbarer Diskurs zwischen Max-Planck-Institut und Fachbeirat einerseits und den Autoren auf der ganzen Welt andererseits. Dieser die Rechtskulturen und Kontinente übergreifende Dialog macht nicht nur einen Mehrwert des Projekts aus, sondern trägt gleichzeitig zur internationalen Vernetzung des Instituts bei.
Die folgenden Personen sind oder waren Mitglieder der MPEPIL-Redaktion:
Institutsinterne Berater: Ulrich Beyerlin, Isabel Feichtner, Clemens Feinäugle, Rainer Grote, Alexandra Guhr, Holger Hestermeyer, Karen Kaiser, Nele Matz-Lück, Christiane Philipp, Monika Pohlmann, Anja Seibert-Fohr, Matthias Reuss, Volker Röben, Nicola Wenzel, Silja Vöneky.
Redaktionsleitung: Alexandra Guhr, Daniel Heilmann, Karen Kaiser, Frauke Lachenmann, Monika Pohlmann, Matthias Reuß.
Wissenschaftliche Mitarbeiter/Redakteure: Sange Addison-Agyei, Freya Baetens, Antje Berger, Monique Bianchi, Sina van den Bogaert, Ana Paula Costa Barbosa, Olivia Danai, John Dingfelder Stone, Angela Doul, Seth Ericsson, Ina Gätzschmann, Julia Gebhard, Katja Göcke, Petra Hardraht, Moritz Holm-Hadulla, Timo Knäbe, Chie Kojima, Maike Kuhn, Gilbert Leung, Emmanuelle Mantlik, Jakob Pichon, Isabel Röcker, Mylin Sapiera-Köbele, Charlotte Steinorth, Bijan Tavakoli, Katrin Tiroch, Johann-Christoph Woltag, Dominik Zimmermann.
Studentische Hilfskräfte: Sanja von Beauvais, Daniela Fietze, Alexander Foff, Miriam Freier, Ina Gätzschmann, Christian Gerber, Lena Hagemann, Anja Höfelmeier, Judith Junk, Sophie Kiladze, Carolin Kley, Katrin Kohoutek, Lisa Kölsch, Jana Lohmann, Aleksandra Mazurek, Harald Niederstraßer, Ian Innocent Ogutu, Jan Polzer, Victoria Reuter, Herbert Rosenfeldt, Eva Saarmann, Katharina Schaub, Alexander Schwarz, Katja Stockburger, Nele Linn Yang, Patrik Zamorano-Martinez.Sales and Subscription
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