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2015-2018 Personalia et al.

70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte


„Transit“ - Film und Gespräch mit Professorin Dr. Anne Peters, Direktorin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird 70.

Am 10. Dezember um 19.30 Uhr zeigt Amnesty International Gruppe Ladenburg-Schriesheim im Olympia-Kino in Zusammenarbeit mit dem Olympia-Kino Leutershausen, Hölderlinstr. 2, den Film „Transit“.

Schauplatz der Verfilmung des Romans „Transit“ von Anna Seghers, den sie im Exil geschrieben hat, ist das heutige Marseille. Regisseur Christian Petzold verknüpft darin Gegenwart und Vergangenheit. Im Marseille von 2017 begegnen sich Emigranten aus Nazi-Deutschland mit Geflüchteten von heute. Petzold zeigt Flucht als universelle Erfahrung, die auch uns jederzeit wieder treffen kann. Der Film spannt den Bogen von der Situation der Geflüchteten während der Nazi-Zeit zur heutigen Flüchtlingsproblematik und zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Verabschiedung der Grundsätze des menschlichen Zusammenlebens durch die Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 fußt auf der Anerkennung, dass alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren sind. „Transit“ ist eine Mahnung uns zu erinnern, dass die Menschenrechte kein selbstverständliches Gut sind, und ein dringlicher Appell, diesen universalen Ansatz der Humanität zu verteidigen. Geschichte darf sich nicht wiederholen!

Wie steht es um die Menschenrechte, sind Menschenrechte völkerrechtsverbindlich, Menschenrechte in der globalen Welt? Im Gespräch mit Professorin Dr. Anne Peters.

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