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Jessup Moot Court 2026

Das Heidelberg-Jessup-Team rangierte bei den International Rounds in Washington, D.C., unter den besten 32 Teams weltweit

​​​​​​​April 2026 –​​​​​​​ Das Heidelberg-Jessup-Team ist mit hervorragenden Ergebnissen von den International Rounds der Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition in Washington, D.C., zurückgekehrt.

Im Wettbewerb mit fast 190 Teams in der US-Hauptstadt – bei insgesamt über 800 teilnehmenden Universitäten weltweit – belegte das Team in den Vorrunden den 7. Platz. Diese Spitzenplatzierung sicherte dem Team den direkten Einzug in die K.-o.-Runden, in denen es zu den besten 32 Teams weltweit gehörte.

Die Leistungen am Rednerpult standen der Qualität der schriftlichen wissenschaftlichen Arbeit in nichts nach. Unter mehr als 500 teilnehmenden Studierenden rangierten alle vier Heidelberger Rednerinnen und Redner weltweit unter den besten 200. Merlin Weinem wurde als 28. bester Redner ausgezeichnet; ebenfalls beeindruckende Platzierungen erreichten Thyra Marie Oberle, Elisabeth Klaes und Anabel Fabis.


Heidelberger Jessup-Team qualifiziert sich für Washington und gewinnt erneut den Best Memorial Award

März 2026 – Moot Courts entscheiden sich am Rednerpult, aber das Argument entsteht in der Bibliothek.

Das Heidelberger Team trat bei den Jones Day German National Rounds der Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition in Trier (19.–21. Februar 2026) gegen 20 Teams an. Es erreichte das Halbfinale und qualifizierte sich für die internationalen Runden in Washington, D.C. Die Richterbänke waren hochkarätig besetzt, unter anderem mit dem ehemaligen EGMR-Richter Tim Eicke KC sowie den Rechtswissenschaftlern Prof. Dr. Andreas von Arnauld und Prof. Dr. Pierre Thielbörger.

Sein bestes Ergebnis erzielte das Team in den Schriftsätzen. Der diesjährige Compromis – der fiktive Staatenstreit im Zentrum jedes Jessup-Wettbewerbs – verlangte Antworten auf ungeklärte Fragen zu indigenen Rechten, Staatenimmunität, grenzüberschreitendem Ne bis in idem und Drittinterventionen. Wie Head Coach Claudia Mureșan feststellte, zwang der Fall die Studierenden dazu, „im Völkerrecht noch offene Fragen zu lösen“.

Heidelberg gewann den 1. Platz für das beste Respondent Memorial und, im zweiten Jahr in Folge, den 1. Platz für die Best Overall Memorials.

Das Team: Thyra Marie Oberle, Merlin Weinem, Elisabeth Klaes und Anabel Fabis. Die Coaches: Claudia Mureșan, Alexander Ziuber und Laurenz Schuler.


Erfahrungsbericht 2026

Damit gehen nun dieses ganz besondere Semester und diese einzigartige Erfahrung für uns zu Ende.

jessup-2026-erfahrungsbericht.pdf (PDF, 717.0 KB)

Themen des Jessup 2026

Die Themen des Jessup 2026 waren:

  • Wer hat das Recht in Verfahren vor dem IGH zu intervenieren?
  • Welche Rechte haben indigene Völker bezüglich seltener Erden, die auf ihrem Gebiet gefunden werden?
  • Was bedeutet "die von zivilisierten Staaten anerkannten allgemeinen Rechtsgrundsätze"?
  • Wann ist ein Staat immun gegen die Gerichtsbarkeit eines anderen Staates, wenn er den Bürgern dieses Staates wirtschaftlichen Schaden zufügt?

Sponsor

Das Heidelberger Team wird großzügig unterstützt von der Heidelberger Gesellschaft für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht.

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