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Jessup Moot Court 2023

Bewerbungen für das Heidelberger Jessup Team 2022/23

Bewerbungen für das Team 2022/23 sind ab sofort bis (einschließlich) 15. Juni 2022 möglich. Ein Team besteht aus zwei bis fünf Mitgliedern. Bewerben können sich Studierende der Rechtswissenschaft an der Universität Heidelberg. Voraussetzung sind insbesondere hervorragende Englischkenntnisse, sowie Kritik- und Teamfähigkeit. Vorkenntnisse im Völkerrecht sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.

Bitte bewerben Sie sich per Mail mit folgenden Unterlagen in einer PDF-Datei:

  • Anschreiben (Motivationsschreiben in englischer Sprache),
  • tabellarischer Lebenslauf in deutscher Sprache (inkl. Handynummer, Lichtbild und Informationen zu evtl. Auslandsaufenthalten und/oder relevanten Zusatzqualifikationen),
  • Kopien der bisher erworbenen Scheine (oder vergleichbarer Leistungsnachweise aus dem Ausland),
  • Kopie des Abiturzeugnisses,
  • ggf. Sprachzertifikate

Die Bewerbungen sind per E-Mail an Lukas Hemmje () zu richten.

Informationsabend:

Am Donnerstag, 2. Juni 2022, 18:00 Uhr findet außerdem ein Informationsabend im Lautenschläger Hörsaal (juristisches Seminar) mit dem letzten Heidelberger Jessup-Team statt, zu dem alle Interessent:innen herzlich eingeladen sind. Hier können Sie einen Einblick in die Jessup-Erfahrung bekommen und Fragen stellen.

Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an Lukas Hemmje wenden () oder auf den Erfahrungsbericht des letzten Heidelberger Jessup Teams zurückgreifen (siehe hier). Wir freuen uns auf Sie!

Allgemeine Informationen zum Philip C. Jessup International Law Moot Court

Der Jessup ist der größte und älteste internationale Moot Court auf dem Gebiet des Völkerrechts. Er wurde 1959 von Studierenden der Harvard und der Columbia University sowie der University of Virginia gegründet und wird seither jährlich von der International Law Students Association (ILSA) organisiert. Zuletzt nahmen über 3.000 Studierende von über 700 Universitäten aus mehr als 100 Ländern teil.
 
Beim Jessup wird auf Grundlage eines fiktiven Sachverhalts ein streitiges Verfahren zwischen zwei Staaten vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag simuliert. In der Sache wird um die Lösung aktueller und brisanter völkerrechtlicher Fragestellungen gestritten. Jedes Team erstellt dazu zunächst Schrifsätze (sog. Memorials) für die Seite des klagenden und des beklagten Staates. Die dabei entwickelten Argumente werden zudem in mündlichen Plädoyers vor hochkarätigen Richter:innen gegen andere Teams vorgetragen. Der gesamte Wettbewerb findet auf Englisch statt.

Vorzüge des Jessup Moot Courts

  • Praxisbezug: Ein Moot Court stellt eine einmalige Gelegenheit dar, bereits vor Studienende einmal in die Anwaltsrolle zu schlüpfen. Hier muss kein nüchternes, ausgewogenes Gutachten präsentiert werden, sondern man kann endlich einmal einseitig für "seine" Partei eintreten.
  • Intensivsprachkurs: Der Jessup-Wettbewerb findet gänzlich in englischer Sprache statt. Man arbeitet englischsprachige Schriftsätze aus und hält seine Plädoyers auf Englisch.
  • Intensiver Rhetorikkurs und Argumentationstraining: Die Teammitglieder lernen ihr Wissen anzuwenden, ihre Argumente stringent aufzubauen und überzeugend zu präsentieren. Durch die intensive Vorbereitung auf die Plädoyers wird trainiert, in Sekundenschnelle höflich und bestimmt auf unerwartete Nachfragen der Richter:innen zu reagieren und die Argumente der Gegenseite zu entkräften.
  • Teamarbeit: Schriftsätze und Plädoyers werden von allen Teammitgliedern gemeinsam vorbereitet und am Ende zählt einzig und allein die Gesamtleistung.
  • Jessup Spirit: Während des Wettbewerbs besteht die Möglichkeit viele neue interessante Menschen aus aller Welt kennen zu lernen, (internationale) Freundschaften fürs Leben zu knüpfen und Teil der „Jessup-Familie“ zu werden.
  • Exzellentes Betreuungsverhältnis: Das Team erhält ein eigenes Büro im Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, erhält Zugriff auf die Ressourcen der Institutsbibliothek und wird in allen Phasen des Wettbewerbs von mehreren Mitarbeiter:innen des Instituts unterstützt.
  • Die Arbeit vermittelt umfassende Völkerrechtskenntnisse zur Vorbereitung und Vertiefung im Schwerpunktbereich 8.
  • Scheinerwerb: Der Moot Court zählt als Schlüsselqualifikation (§ 9 Abs. 2 Nr. 4 JAPrO) und fremdsprachliche Veranstaltung (§ 9 Abs. 1 Nr. 3 JAPrO) und ermöglicht den Erwerb eines Seminarscheins (§ 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO). Die Teilnahme wird auch stets einen hervorragenden Pluspunkt im eigenen Lebenslauf darstellen.
  • Freiversuchsunschädlich: Darüber hinaus führt die Teilnahme an einem Moot Court gemäß § 22 Abs. 2 Nr. 5 JAPrO zu einer Fristverlängerung und ist damit nicht freiversuchschädlich.

Sponsor

Das Heidelberger Team wird großzügig unterstützt von der Heidelberger Gesellschaft für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht.