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MPIL Journalist in Residence

 

Das MPIL Journalist in Residence Fellowship ermöglicht Journalist*innen mit mehrjähriger Berufserfahrung einen Gastaufenthalt von sechs Wochen bis sechs Monaten am Institut. Zeitpunkt und Dauer des Aufenthalts werden individuell vereinbart. Die Stipendiat*innen verfolgen in dieser Zeit eigene Recherchen. Sie nutzen die Möglichkeit zum Austausch mit den Wissenschaftler*innen unseres Hauses und zur Teilnahme an unseren verschiedenen Arbeits- und Gesprächsformaten.

Das MPIL Journalist in Residence Fellowship richtet sich an fest angestellte und freie Journalist*innen aller medialen Sparten (Print, Online, Radio, Fernsehen), die regelmäßig über Rechts- und Verfassungsthemen oder Themen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft berichten.

Für die Dauer des Aufenthalts wird ein Forschungs- und Recherchestipendium angeboten. Das Institut stellt den Journalists in Residence einen Arbeitsplatz zur Verfügung und ermöglicht den Zugang zu allen Recherchequellen der Institutsbibliothek.

Inhaltliche Fragen richten Sie bitte per E-Mail an die wissenschaftliche Koordinatorin, Alexandra Kemmerer (); Fragen zum Bewerbungsverfahren an die Personalabteilung ().

 

MPIL Journalist in Residence Fellowship 2022

Unsere nächste Ausschreibung ist für Mitte 2022 geplant (Aufenthaltszeitraum am Institut im Kalenderjahr 2023).

 


MPIL Journalist in Residence 2020

Christian Jakob, Redakteur im Ressort Reportage und Recherche der tageszeitung (taz), Berlin


MPIL Journalist in Residence 2022

Rishika Pardikar (Indien) ist freie Journalistin mit Publikationen in indischen und internationalen Medien (u.a. Mongabay, The Wire, Foreign Policy, The Guardian, Sojourners). Zuletzt berichtete sie als Stipendiatin des Earth Journalism Network über die UN-Klimakonferenz in Glasgow (COP26). Rishika Pardikar wird für drei Monate, von Mai bis August, am Institut arbeiten und sich insbesondere mit Klagemöglichkeiten im Bereich des Klimawandels und des Biodiversitätsschutzes auseinandersetzen. 

Jacob Kushner (USA) ist freier Journalist und publiziert seit vielen Jahren in renommierten internationalen Medien (u.a. The Atlantic, The New Yorker, The New York Times, The Guardian). Er  berichtet außerdem regelmäßig aus Ostafrika, unter anderem über die Debatte um die Restitution kolonialer Raubkunst und den rechtlichen Umgang mit kolonialem Unrecht. Jacob Kushners Stipendium wird in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht (MPI-CSL) in Freiburg vergeben. Im Rahmen seines viermonatigen Aufenthaltes an beiden Instituten wird Jacob Kushner von August bis Oktober am MPIL in Heidelberg tätig sein. Während seines Aufenthalts wird er an einem Buchprojekt zur Geschichte des NSU-Komplex arbeiten.

Alexander Borodikhin (Russland) ist Journalist mit langjähriger Erfahrung in unabhängigen Medien, die über politische Repression und Menschenrechtsverletzungen in Russland berichten, etwa der renommierten Mediazona. Er wird sich für einen Zeitraum von drei Monaten, von April bis Juni, am Institut aufhalten. Ursprünglich wollte er sich im Rahmen dessen mit Überwachungstechnologien und deren rechtlicher Regulierung auseinandersetzen. Angesichts des Krieges in der Ukraine wird darin aber nicht der Schwerpunkt seiner Arbeit liegen. Zwar verlieren die Themen Online-Zensur und Überwachung nicht an Relevanz, die rechtlichen Aspekte des Krieges und die Auswirkungen von Entscheidungen innerhalb des Kriegsgeschehens erweisen sich jedoch als weitaus dringlichere Themen, über die es derzeit zu recherchieren und zu berichten gilt.