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Isabelle Ley ist seit Oktober 2025 Professorin für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.
Nach ihrem Studium der Rechts- und Politikwissenschaften in Heidelberg, Paris (Sciences Po) und Hamburg sowie einem Aufenthalt an der Hauser Global Law School, NYU wurde Isabelle Ley 2012 im Rahmen des Graduiertenkollegs „Verfassung jenseits des Staates“ an der Humboldt-Universität Berlin mit einer Arbeit zur „Opposition im Völkerrecht" bei Ulrich K. Preuß promoviert. Die Arbeit wurde mit dem Fakultätspreis der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin sowie der Otto Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet. Nach dem zweiten Staatsexamen am Kammergericht Berlin (mit Stationen beim Auswärtigen Amt und der Europarechtsabteilung des Bundeswirtschaftsministeriums) war sie 2013-2017 Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Anne Peters. Im Herbst 2014 forschte sie als Fellow an der Woodrow Wilson School of Governance in Princeton. Nach Elternzeiten und Tätigkeiten als Referentin beim Bundeswirtschaftsministerium (Abteilung Außenhandel) sowie als Richterin am Amtsgericht Mitte (Berlin), habilitierte sie sich 2025 in Heidelberg mit einer Arbeit zur Rüstungsexportkontrolle.
Isabelle Ley ist verheiratet und Mutter von Cornelius und Clara.