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HeiParisMax Unsere deutsch-französische Kooperation

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Kooperationen

Auswärtiges Amt

 

Das Institut unterstützt das Auswärtige Amt, indem es auf Konferenzen und in internationalen Verhandlungen seinen völkerrechtlichen und rechtsvergleichenden Sachverstand zur Verfügung stellt. Anne Peters ist Mitglied des völkerrechtswissenschaftlichen Beirats des Auswärtigen Amtes. Umgekehrt gehört der Leiter der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes stets dem Kuratorium des Instituts an, derzeit ist dies Dr. Michael Koch.

Forschungskooperationen mit deutschen Einrichtungen

 

Armin von Bogdandy ist Honorarprofessor an der Universität Frankfurt/Main. Die wichtigsten inländischen Kooperationspartner von Armin von Bogdandy sind der Exzellenzcluster Normative Orders in Frankfurt/Main, die Theologische Fakultät der Universität Heidelberg, die Juristische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, das politikwissenschaftliche Institut der Technischen Universität Darmstadt.

 

Anne Peters ist Honorarprofessorin an der Universität Heidelberg und der Freien Universität Berlin

Forschungskooperationen mit internationalen Einrichtungen

 

New York University School of Law: Armin von Bogdandy hält dort regelmäßig Vorlesungen und war von 2010-2015 Senior Emile Noël Fellow der Global Law School der New York University. Enge Kontakte bestehen zu Benedict Kingsbury und Richard Stewart im Kontext der Projekte Global Administrative Law auf der einen und International Public Authority auf der anderen Seite, sowie zu Joseph H.H. Weiler im Rahmen des Projekts Ius Publicum Europaeum.
 
Tel Aviv University: Eyal Benvenisti wirkt am Projekt International Public Authority mit. Zudem ist das Institut den Universitäten Tel Aviv und Jerusalem über das Minerva Center for Human Rights verbunden, dessen Board Armin von Bogdandy leitet.
 
Ungarische Institutionen: Hier besteht eine Zusammenarbeit mit András Jakab, der an der ungarischen Akademie der Wissenschaften die rechtswissenschaftliche Sektion leitet, und mit Pál Sonnevend von der staatlichen Universität Budapest. Im Mittelpunkt steht derzeit das entstehende Recht der Verfassungskrise in Europa.
 
Mit der Universität Turin pflegt das Institut im Bereich der Rechtsphilosophie einen regen wissenschaftlichen Austausch. Dabei spielt das Projekt Paradigmen öffentlicher Ordnung eine zentrale Rolle, das gemeinsam von Armin von Bogdandy und Sergio Dellavalle verantwortet wird.
 
Wissenschaftliches Netzwerk Lateinamerika: Das Netzwerk besteht aus Verfassungs- und Völkerrechtlern und Forschern benachbarter Disziplinen wie der Geschichte, der politischen Wissenschaft und der Volkswirtschaft. Ziel der Vernetzung ist der wissenschaftliche Austausch in Form von Vorträgen, Konferenzen und Publikationen. Verbindungen in diesem Netzwerk bestehen mit der Pontificia Universidade Católica de São Paulo, der Universidad de los Andes sowie der Universidad del Externado in Bogotá, der Universidad del Norte in Barranquilla, der Universidad de Buenos Aires, der Universidad Católica Andrés Bello in Caracas, der Universidad de Chile, dem Centro de Estudios Constitucionales de Chile, der Benemérita Universidad Autónoma de Puebla.
Besonders hervorzuheben ist die enge Kooperation mit dem Instituto de Investigaciones Jurídicas de la Universidad Autónoma de México (UNAM), der größten juristischen Forschungsinstitution in Lateinamerika, aber auch mit dem Instituto Iberoamericano de Derecho Constitucional. Seit März 2014 ist das Coloquio Iberoamericano die Kernveranstaltung des Instituts in diesem Bereich. Die Zusammenarbeit umfasst den Austausch von Wissenschaftlern, die gemeinsame Organisation von Tagungen sowie gemeinsame Publikationen. Ziel ist eine Stärkung des Transfers von Erkenntnissen, vor allem unter dem Gesichtspunkt der Internationalisierung des Verfassungsrechts. Im Vordergrund stehen gegenwärtig Forschungsprojekte zum Ius Constitutionale Commune en América Latina.
 
Das Institut engagiert sich in Projekten des Globalen Wissenstransfers.
Nach der Ausgründung der Max-Planck-Stiftung für Internationalen Frieden und Rechtsstaatlichkeit 2013 werden diese Aktivitäten im kleineren Rahmen, zum Teil auch in Kooperation mit der Stiftung, fortgeführt. Partner sind insbesondere Länder, die nach Konflikten rechtsstaatliche und demokratische Strukturen anstreben.
 
Universitäten Basel, Straßburg und Freiburg i.Br.: Anne Peters ist in Forschung und Lehre in die universitäre Kooperation Oberrhein (EUCOR) eingebunden. Im Kontext ihres Forschungsgebiets Global Animal Law leitet sie das Doktoratsprogramm der Juristischen Fakultät Basel Law and Animals.
Sie lehrt regelmäßig im Rahmen des Nachdiplomstudiums Interdisziplinäre Konfliktanalyse und Konfliktbewältigung der Universität Basel.
Anne Peters ist ferner Vizepräsidentin des Stiftungsrats des Basel Institute on Governance (BIG) und dort regelmäßig in Projekte im Bereich Governance involviert, beispielsweise mit einem Vorhaben zum Thema Corruption and Human Rights in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Department für auswärtige Angelegenheiten der Schweiz.
 
Paris (Paris 1 Panthéon-Sorbonne, Paris 2 Panthéon-Assas und Sciences Po): Mit allen drei Institutionen bestehen Programme zum Austausch von Doktoranden und es werden Doktoranden in cotutelle betreut. Beide Direktoren haben bereits mehrfach Gastprofessuren an diesen Institutionen innegehabt. Emmanuelle Tourme-Jouannet (Sciences Po) ist seit 2014 Mitherausgeberin des am Institut verlegten Journal of the History of International Law. Anne Peters ist an der Ausrichtung der regelmäßigen Treffen der deutschen und französischen Vereinigungen für internationales Recht beteiligt (SFDI-DGIR).
 

Deutsch-französische akademische Forschungskooperation HeiParisMax: Im Jahr 2015 wurde  die deutsch-französische akademische Partnerschaft HeiParisMax ins Leben gerufen, die nun auch über eine eigene Webseite verfügt. Ziel der besagten Partnerschaft ist es, jungen Wissenschaftlern (Doktoranden und Post-Doktoranden) einen möglichst unbürokratischen Forschungsaufenthalt auf der jeweils anderen Seite des Rheins zu ermöglichen. Weitergehende Informationen zur Partnerschaft zwischen dem Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, der Juristischen Fakultät Heidelberg, der Université Paris 1 sowie der Sciences Po finden Sie unter www.heiparismax.eu

 
European University Institute (EUI) in Florenz: Anne Peters ist Mitglied des Scientific Council und Mitherausgeberin der am EUI verlegten Zeitschrift European Journal of International Law. Beide Max-Planck Direktoren haben im Rahmen der Sommerakademie Academy of European Law Vorlesungen gehalten.
 
Im Forschungsbereich Global Animal Law ist eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Universidad Autónoma de Barcelona geplant, an der Anne Peters Vorlesungen zum Global Animal Law hält. Anne Peters ist ferner Mitbegründerin der Forschungskooperation EuroGroup for Animal Law Studies (EGALS).
 
European Society of International Law (ESIL) und International Law Association (ILA): Anne Peters verfolgt gemeinsame Projekte mit den Universitäten Amsterdam (André Nollkaemper) und Wien (August Reinisch) im Bereich des allgemeinen Völkerrechts. Das Institut ist seit 2014 Institutional Member der ESIL.
 
Regionaler Fokus Japan und China: Anne Peters ist an einem Forschungsprojekt der Waseda University (Tokyo) zu Global Constitutionalism beteiligt und betreut einen Doktoranden der Waseda Law Faculty. Im Aufbau begriffen ist die Kooperation mit der Peking Universität (Beida), wo Anne Peters im Herbst 2014 eine Gastprofessur wahrgenommen hat. Beida entsendet außerdem eine Doktorandin an das MPI.
 
University of Pretoria: Das dortige Institute for International and Comparative Law in Africa wirkt an der editorischen Betreuung der Constitutions of the Countries of the World mit.

Geändert am: 23.08.2016